Donnerstag, 13. Januar 2011

14.01- the reason why we are here!!!

magnificent, terrific, awesome, great, gorgeous, lovely, breathtaking, outstanding, distinguished ... still not enough words for describing the day!!!

Wanderung auf Mt. Roy und Mt. Alpha, Gehzeit ca. 7,5 h, Höhenunterschied gesamt ca. 1.700

der Aufstieg war beschwehrlich ...

... und lang

trotzdem blieb noch Kraft für eine Sprung (natürlich ohne Trampolin *g*)



schlussendlich wurden wir aber mehr als nur belohnt...

10 bis 13 Januar- Westküste, Franz Josef und die schönsten Seen



Die letzten Tage haben wir (natürlich mit sehenswerten Zwischenstopps) täglich einige Stunden im Auto verbracht- der Weg nach Süden ist weit. Einen "längeren" Zwischenstopp haben wir in Franz Josef gemacht (benannt nach unsrerem ehemaligen Kaiser). Dort befinden sich die berühmtesten Gletscher Neuseelands, welche auch im Sommer bis auf unter 1.000 m reichen. Leider meinte es das Wetter anfangs nicht gut mit uns, die angesetzte Wanderung war trotzdem ein wunderschönes Erlebnis, lediglich der Gletscherblick war etwas "eingeschränkt". Nun hat sich das Wetter wieder gebessert (und bleibt auch so die nächsten Tage) und wir sind vor kurzem in Wanaka angekommen. Mit großer Erwartung fiebern wir beide der morgigen Wanderung entgegen (Die Gegend hier ist einfach atemberaubend- siehe Fotos- wie das erst von 1.600 m ausschauen muss?)
Ich (Martin) muss sagen, vor allem die letzten beiden Bilder haben mich davon überzeugt, dass Neuseeland DAS Traumland ist- ich war Sprachlos...


Die Westküste (Hier haben wir eines unserer Nachtquartiere aufgeschlagen)


Pancake Rocks (Felsformationen)

Wanderung zum "Roberts Point"- Die Aussicht zum Franz Josef Glacier blieb uns leider fast zur Gänze verwehrt, nichtsdestotrotz eine wunderschöne Wanderung

Am nächsten Tag hatten wir Glück- Franz Josef Glacier (geht bis auf ca. 600 m hinunter)

Lake Hawea

Lake Wanaka

Montag, 10. Januar 2011

5 bis 9 Januar- Queen Charlotte, Abel Tasman, Wharakiri Beach



Der Wettergott hat uns für die ersten zwei Tage auf der Südinsel leider im Stich gelassen. Aufgrund dessen mussten wir unsere geplante Wanderung am Queen Charlotte Track absagen aber auch auf die (vor allem von Marli ersehnte) Kajaktour auf dem Pelourous Sound verzichten. Somit verbrachten wir den Großteil der beiden Tage mit Weiterfahrt sowie „sinnlosen“ Anfahrten, denn diese „verschlang“ etliche Stunden (für eine Strecke gerechnet jeweils ca. 2 bis 2,5 Stunden). Dies bei ständigem „auf und ab“ sowie „links und rechts“ und auf vom vorigen Regen teilweise sehr mitgenommenen Straßen (siehe Foto). Danach hatte der Wettergott Nachsicht und es wurde schöner (bzw. ist es seit Tagen durchwegs schön und bleibt auch so). Die nächsten Tage verschlug es uns zum Abel Tasman National Park bzw. bis ganz in den Norden der Südinsel. Dort wanderten wir auf dem berühmten Abel Tasman Track, relaxten an diversen Stränden sowie genossen einfach die wunderschöne Landschaft, welche hier wirklich atemberaubend ist. Da wir uns auf (sehr) entlegenem Gebiet bewegten waren diverse Anfahrten schon ein Abenteuer für sich, denn wäre hätte gedacht, dass wir mit unserem Campervan (kleine) Flussdurchquehrungen und steile, enge Schotterpassagen meistern müssten. Den letzten Tag im Norden verbrachten wir auf einem herrlichen kleinen Campingplatz (auch wenn wir unabhängig sein wollen, eine Waschmaschine braucht jeder ab und zu), ehe wir weiter Richtung Süden aufbrachen.

Goodbye North Island

tja so sind wir manchmal angereist ;)

Rabbit Island (eines unserer Nachtquartiere)

Eindrücke vom Abel Tasman Track I

Eindrücke vom Abel Tasman Track II

weils so schön ist noch eine Panoramaaufnahme

hm... ohne Worte


Wharakiri Beach (ganz im Norden der Südinsel) ich muss sagen (bis jetzt) der Schönste auf der Reise!!!

... nur genießen und träumen, dass ihr gerade dort seid *gg*

Pupu Springs (eine der Wasserreichsten der Welt: 14 m³/sec)

Donnerstag, 6. Januar 2011

02. - 05.01.2011 - Wellington + Cape Palliser

Langsam wurde es Zeit der Nordinsel „ade“ zu sagen und so nutzen wir die letzten 3 Tage um noch das südlichste Zipferl der Nordinsel (= Cape Palliser) zu erkunden, sowie einen kulturellen Streifzug durch die Hauptstadt Wellington zu machen (Bierkultur Daumen hoch! ;-)). Ein Besuch im Nationalmuseum Te Papa durfte natürlich auch nicht ausbleiben (eines der wirklich raren GRATIS-Vergnügen in Neuseeland), obwohl wir einige der Highlights dessen bereits live in Natur erleben durften (z.B. Bush Walk). Anschließend genossen wir noch eine Fahrt im berühmten Cable Car, der Punkt für die schönste Aussicht über Wellington geht aber eindeutig an den Mt. Victoria Lookout.

Blick vom Mt. Victoria Lookout auf Wellington

Cable Car

Männer was meint ihr, ist das nicht Testosteron PUR?! *gg* Das ist der Beweis, das Gott ein Mann ist ;) (eigentlich ist ja Marli dran mit Blog-schreiben, aber hier konnte ich mir mein Kommentar einfach nicht verkneifen)

Cape Palliser lockte mit seinen Robbenkolonien (auch wenn man sie vorerst nicht entdeckt, riechen tut man sie auf jeden Fall schon von Weitem!), einem Leuchtturm und einem Sonnenuntergang mit Blick auf die Südinsel. So schön, dass wir sofort überzeugt waren die Nacht hier zu verbringen, jedoch nahezu schlaflos, denn der Cape, als „windige Gegend“ bekannt, hielt unseren Camper die ganze Nacht in Bewegung - hatte aber auch sein Gutes, denn der nächtliche Blick auf einen wolkenlosen Sternenhimmel war atemberaubend!

Leuchtturm am Cape Palliser, 250 Stufen galt es hochzuklettern

Die "kleinen" Stinker vom Cape Palliser

Sonnenuntergang am Cape Palliser mit Blick auf die Südinsel


Sonntag, 2. Januar 2011

Nachtrag 28.12.10 Tongario Crossing

Tongariro Crossing zählt zu der schönsten Eintageswanderung, die man in NZ machen kann. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Nachdem wir nun schon zwei Tage darauf gewartet haben (leider Schlechtwetter) war es endlich so weit (und das leider nicht nur für uns sondern für bestimmt 1.500 weitere...) Um 05:30 in der Früh ging es per Bus zum Startpunkt. Der Crossing durchquert ein Vulkangebiet mit verschiedenen Kratern, Kraterseen und (aktiven) Vulkanen. Wir haben noch ein "Schäufchen" draufgelegt und sind den Mt. Ngauruohe (2.287) ebenfalls begangen. Wer LOTR gesehen hat, dies ist jener Berg, der im Film der sogenannte Mt. Doom (dt. Schicksalsberg, Saurons Machtzentrum) ist. Ein Teil des Weges begingen wir mit zwei "Eidgenossen" (btw: schönen Gruß an euch!!) Alles in allem eine sehr schöne und anstrengende Wanderung (Gesamtzeit 9h), jedoch muss ich sagen, dass mir landschaftlich die (unsere) Berge in Österreich besser gefallen, wenngleich es sehr interessant und etwas Neues ist ein Vulkangebiet zu durchwandern.


mühsamer Aufstieg auf den Mt. Ngauruohe



es hat sich aber gelohnt;) im Hintergrund ist der Mt. Taranaki zu sehen


ewig lange Ebene nach etwas längerem Aufstieg


wie man sieht waren wir nicht die Einzigen
"Red Crater"



Donnerstag, 30. Dezember 2010

Neujahr Egmont National Park

Hallihallo!

Sind gerade am Fuße des Mt. Taranaki im Egmont National Park. Sind dort gestern (30.12) und werden an diesem schönen Ort (das Wetter ist/war heute herrlich) auch Neujahr verbringen und den schönen Ausblick genießen Vormittags waren wir schon wandern am Nachmittag stand chillen am Programm. Bei uns ist es schon 05:20 pm, also ist es nicht mehr so lange bis zum Jahreswechsel.

Möchten hiermit auch all jenen, die diesen Blog mitverfolgen einen guten Rutsch ins Jahr 2011 wünschen. Feierts schön und trinkts a Bier auf uns ;)

lg marli und martin

so nun haben wir endlich Zeit bzw. ein Netz gefunden und können euch wieder am Laufenden halten:

Nach erfolgreicher Begehung des Tongariro Crossing haben wir uns am gleichen Abend noch auf den Weg nach Westen Richtung Mt. Taranaki (ebenfalls ein aktiver Vulkan) bzw. Egmont National Park gemacht. Da dies eine Autofahrt von ca. 4,5 h war, schlugen wir unser Nachtquartier unterwegs auf. Der Weg führte über den "Forgotten World Highway", eine landschaftlich sehr schöne aber kuuurvenreiche Strecke. Am Abend des 30.12 sind wir schließlich am Fuße des Mt. Taranaki angekommen und beschlossen hier auch Neujahr "zu feiern". Am Silvestertag unternahmen wir Vormittags eine Wanderung zum Fhantams Peak (knapp 2000 m) ein Nebengipfel des Mt. Taranaki (2518 m). Zum Glück war das Wetter auf unserer Seite uns so konnten wir eine wundervolle Wanderung mit herrlicher Aussicht genießen. Am Nachmittag stand dann ein wenig relaxen auf dem Programm und den Abend versüßten wir uns mit Steak, Gerstensaft, Harry Potter und diversen Spielen. Zur Jahreswende auf einen "Lookout" geklettert mussten wir feststellen, dass Neuseeländer von Feuerwerk (noch) nichts gehört haben. Tags darauf machten wir uns Vormittags auf den Weg in den Süden zur Hauptstadt Neuseelands, Wellington (was auch fast den ganzen Tag in Anspruch nahm...).

Mt. Taranaki am Abend des Ankunftes


auf dem Weg zum Fhantams Peak (das Trampolin haben wir wegretouchiert ;) )


Panoramaaufnahme vom Gipfel aus (gut zu sehen wo der Nationalpark beginnt)


am Fhamtams Peak mit Hintergrund Mt. Taranaki


links der Mt. Ngauruohe, rechts der Mt. Ruapehu (Tongariro Crossing)


Dawson Falls in der Nähe des "Basislagers"

Montag, 27. Dezember 2010

27.12.2010 Unterwegs im Untergrund – Waitomo Caves

Heute trieb es uns in den Untergrund. Im Rahmen einer Blackwater Rafting Tour erkundeten wir die Höhle Ruakuri Cave. Ausgestattet mit Neoprananzug, Helm und Stirnlampe sowie einem „Tube“ (oder auch einfach: Schwimmreifen), den wir uns bei Notwendigkeit auf den Po quetschten um von diversen Wasserfällen zu springen, ging es ab in die mystischen Tiefen. 2 Guides führten uns über Stock und Stein und durch *brrrr* kaltes Wasser. Das Dahintreiben auf den Tubes durch die stockfinstere Höhle und den Blick dabei auf die von on mass Glühwürmchen erleuchtete Decke war echt atemberaubend, sowas gibt’s bei uns halt leider nicht. So abenteuerlich die Höhlentour so entspannend der anschließende Ruakuri Bush Walk welcher für diesen Tag den passenden regenerierenden Ausklang bot. Am Abend haben wir uns dann noch auf den Weg nach Turangi gemacht. Dort werden den nächsten Tag ruhig verbringen um Kräfte für den „Tongariro Crossing“ zu sammeln, den wir am Mittwoch voller Erwartung in Angriff nehmen.


Die Nachmittagssonne scheint auf den blitzblauen Lake Taupo


Atemberaubend, die Glühwürmchen an der Decke


Teilweise war's ganz schön kalt und eng, aber wir kämpften uns tapfer durch ;-)


Tja, das war unsre Gruppe


Yeah, geschafft! A Gaudi war's!