(auf eine Beschreibung der Fotos verzichte ich diesmal)
btw: heute hat es 43° gehabt!! Das nenn ich mal eine Hitzwelle ;)

Wie ja die Meisten mitbekommen haben sind wir vom kalten Winter in Österreich Richtung warmen Süden (und Neuseeland) geflüchtet. Wir werden versuchen euch mit diesem Blog ein wenig am Laufenden halten. MuM

Christchurch hat knapp 350.000 Einwohner und ist wie jede andere Stadt hier in Neuseeland flächenmäßig weitaus größer als vergleichbare in Österreich bzw. Europa. Dies liegt an den zahlreichen Einfamilienhäusern, wie man sie auch aus Amerika kennt. Ansonsten ist Christchurch durch Parks geprägt, hat aber meiner Meinung nach nicht wirkliche Sehenswürdigkeiten. Nun sitzen wir gerade im Park ehe wir gegen Nachmittag Richtung Flughafen und Sydney aufbrechen.
Neuseeland Ade!!!
Am Gipfel des Avalanche Peak's tummelten sich die Kea, süß sind sie ja irgendwie, aber auch ganz schön frech!
Auf geht's! Noch einmal "underground", diesmal auf eigene Faust!
Geschafft! Das war Nervenkitzel pur! :-)
Zum Aufwärmen nach dem "Caving" entzündeten wir ein Lagerfeuer!
Nach unserem Abstecher in den Fjordland National Park sind wir über die schottische Stadt Dunedin (es herrschte typisches schottisches Wetter) an die Ostküste gefahren. Von dort ging es gen Norden. Nach einem kurzen Aufenthalt bei den „Moeraki Boulders“ (Mio. Jahre alte Steinformationen) versuchten wir in Oamaru unser Glück der Beobachtung von Yellow Eyed Penguins bei ihrer Heimkehr an den Strand - es blieb leider beim Versuch. Danach fuhren wir landeinwärts Richtung Mt. Cook (Anm. höchster Berg Neuseelands, 3754m). Die an sich schon wunderschöne Fahrt wurde durch atemberaubende Fluss- und Seenlandschaft verschönert. Hier wird ein Großteil der durch Wasserkraft gewonnenen Elektrizität in Neuseeland erzeugt, was vor allem mein (Martin) Interesse weckte. Allein der Benmore Dam hat zu Spitzenzeiten eine Kapazität von 560 MW mit 6 Francis-Turbinen. Nach einer Unterhaltung meinerseits mit dem Visitor-Center-Aufseher ging die Fahrt weiter. In Twizel nutzten wir wieder einmal die großen Möglichkeiten eines Campingplatzes (Waschmaschine). Der nächste Morgen (Anm. 23.01- ein besonderer Tag;) ) stand ganz im Zeichen der Überreichung von Präsenten (siehe Foto!).
Nach den wundervollen vergangenen Tagen verschlug es uns in den Fjordland National Park. Te Anau oder "Gateway to Paradise", wie es auch genannt wird, ist hierbei der Ausgangspunkt für Wanderungen und Fahrten zum „Milford Sound“, was wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Milford Sound (eigentlich ein Fjord und kein Sound) ist eines DER Highlights von Neuseeland (zumindest laut diversen Reiseführern und den "I-sites" hier), somit nahmen wir die 125 km Anfahrt (=Sackgasse) in Kauf und unternahmen eine der zahlreichen angebotenen Bootstouren. Am nächsten Tag wanderten wir noch einen Teil des "Kepler Tracks"(eine der berühmtesten Mehrtageswanderungen Neuseelands). Leider sind die letzten zwei Tage unter unseren Erwartungen gewesen. Sowohl der allseits hochgepriesene Milford Sound als auch der „Kepler Track“ waren nicht so schön wie erwartet und erhofft. Norwegens Fjorde (laut Martin) sind um einiges schöner und viele unserer bisherigen Wanderungen haben jene des heutigen Tages übertroffen.
Mögen die nächsten Tage wieder unsere Erwartungen übertreffen...